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	<title>FauserCoaching</title>
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	<description>Leistungsangebot Coaching und Teamentwicklung auf systemischer Basis von Peter Fauser</description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Mar 2008 17:06:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die ersten 100 Tage – entscheidend f&#252;r den pers&#246;nlichen Erfolg</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/neue-fuhrungsposition-ersten-100-tage-coaching-18</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie die Dokumentation eines erfolgreichen Coachings in dieser „Produktkategorie“. Dar&#252;ber hinaus illustriert die Dokumentation exemplarisch mein Denken und Handeln im Coaching.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Coaching Prozessanalyse</h2>
<p><em>Diese Seite ist auch als PDF-Datei zum Drucken und speichern verf&#252;gbar:</em> <a href='/wp-content/uploads/die_ersten_100_tage_coaching_prozessanalyse.pdf' title='Die ersten 100 Tage – entscheidend f&#252;r den pers&#246;nlichen Erfolg'>Die ersten 100 Tage – entscheidend f&#252;r den pers&#246;nlichen Erfolg (PDF, 50KB, 5 Seiten)</a></p>
<p>Der beschriebene Coachingprozess umfasste vier Gespr&#228;che und erstreckte sich insgesamt &#252;ber einen Zeitraum von acht Monaten.</p>
<p>
1. Gespr&#228;ch 27. Februar<br />
2. Gespr&#228;ch 04. Mai<br />
3. Gespr&#228;ch 29. August<br />
4. Gespr&#228;ch 24. Oktober
</p>
<p>Ein Gespr&#228;ch dauerte ca. 2,5 &#8211; 3 Stunden. Dieses Kontingent wurde vorab zwischen mir als Coach und der Abteilung F&#252;hrungskr&#228;fteentwicklung des Konzerns vereinbart. Die Klientin Frau H. hat selbst um Coaching f&#252;r die Anfangsphase ihrer neuen T&#228;tigkeit nachgefragt.</p>
<p>Frau H. hat vor wenigen Monaten die F&#252;hrung einer neu gebildeten Abteilung („Unit“) von ca. 10 Mitarbeitern &#252;bernommen und berichtet in dieser Funktion Herrn S.. Dieser ist  Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einer neu gegr&#252;ndeten, konzerneigenen GmbH, der u.a. auch diese „Unit“ angeh&#246;rt. Die Gesellschaft wurde aus bestehenden Abteilungen des Konzerns ausgegr&#252;ndet.</p>
<p>Frau H. m&#246;chte im Coaching folgende Fragen/Themen kl&#228;ren/bearbeiten:</p>
<ol>
<li>Gestaltung der Zusammenarbeit mit ihrem Chef <nobr>Herrn S.</nobr></li>
<li>Mitarbeiterf&#252;hrung (Von der Kollegin zur Vorgesetzten: Frau H. hat als „Unit-Leiterin“ ehemalige Kollegen zu f&#252;hren.)</li>
</ol>
<h2>Erstes Coachinggespr&#228;ch</h2>
<h3>Ad (1) Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten</h3>
<p>Frau H. berichtet von Situationen, in denen ihr Chef sich nicht an mit ihr vorher getroffene Absprachen h&#228;lt; &#8211; sie f&#252;hlt sich dadurch pers&#246;nlich mi&#223;achtet und in ihrer F&#252;hrungsrolle als Unit-Leiterin entwertet. Er trifft z.B. an ihr vorbei Absprachen mit MA aus ihrer Unit, die er vorher mit ihr – aus ihrer Sicht &#8211; anders oder gar nicht besprochen hat.</p>
<p>Diesbez&#252;gliche Kl&#228;rungsversuche ihrerseits blieben bisher ohne Erfolg.</p>
<p>Sie berichtet ferner, da&#223; sie h&#228;ufig seine fachlichen Entscheidungen / Vorgehensweisen nicht richtig findet und dann „innerlich die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammenschl&#228;gt“ und ihn in entsprechende fachliche Diskussionen zieht. Hier zeige er sich „stur“ und wenig zug&#228;nglich.</p>
<p>Im Coaching &#228;u&#223;ert sich Frau H. &#228;u&#223;erst emp&#246;rt und entr&#252;stet &#252;ber das Verhalten von Herrn S. und m&#246;chte Wege finden diese Beziehung zu verbessern. Auf Nachfrage erkl&#228;rt sie, da&#223; diese Emp&#246;rung / Entr&#252;stung durchaus auch in den Gespr&#228;chen mit Herrn S. zum Ausdruck kommt, wenn sie versucht mit ihm diese Dinge zu kl&#228;ren. </p>
<p>Aus meiner Sicht hat die Art, wie Frau H. diese Emp&#246;rung und Kritik gegen&#252;ber ihrem Chef &#228;u&#223;ert, einen radikalen und absoluten Charakter, die diesem zun&#228;chst wenig Spielraum f&#252;r einen konstruktiven / differenzierten Umgang mit dem Thema l&#228;&#223;t. Keinesfalls ist sie einer Vorgesetzten-MA-Beziehung angemessen.</p>
<p>Dass sie au&#223;erdem glaubt, in vielen Fragen ihrem Chef fachlich &#252;berlegen zu sein, gibt in den Coachinggespr&#228;chen ebenfalls unumwunden zu.</p>
<p>Ein wichtiger Teil einer Verbesserung der Beziehung w&#228;ren f&#252;r sie Verhaltensweisen von Herrn S., die sie als Ausdruck seiner W&#252;rdigung ihrer Rolle ansehen w&#252;rde. Konkret hie&#223;e das, dass er nicht mehr an ihr vorbei auf ihre Mitarbeiter „zugreift“ und sich konstruktiv mit ihren fachlichen Vorschl&#228;gen auseinander setzen w&#252;rde.</p>
<h3>Diagnostische Einsch&#228;tzung 1: Symmetrische Eskalation um W&#252;rdigung</h3>
<p>Die geschilderten Verhaltensweisen von Herrn S. k&#246;nnen als Versuche interpretiert werden, sich gegen&#252;ber Frau H. in der Rolle als Vorgesetzter zu positionieren und in dieser Rolle gew&#252;rdigt zu werden. Dies sieht er, so meine Hypothese, durch ihr Verhalten zumindest latent in Frage gestellt. (Frau H. konstatiert auf Nachfrage, dass es durchaus m&#246;glich sein k&#246;nnte, dass Herr S. ihr Verhalten so interpretiert: „&#8230;seine Position untergraben &#8230;“)</p>
<p>Insofern kann die Beziehung zwischen Frau H. und Herrn S. als Beziehungsdynamik interpretiert werden, in der das Verhalten des einen (mit der Intention dadurch selber W&#252;rdigung, Geltung, Akzeptanz vom Gegen&#252;ber zu erfahren), vom anderen als nicht w&#252;rdigendes Verhalten bez&#252;glich der eigenen Rolle angesehen wird.</p>
<p>In anderen Worten:</p>
<p>Beide ringen in der Beziehung darum, bez&#252;glich der eigenen Rolle vom anderen W&#252;rdigung zu erfahren; &#8211; dies allerdings mit Mitteln, die der andere als „Ent-W&#252;rdigung“ bezogen auf die eigene Rolle interpretiert. (Ein Teufelskreis einer sich selbst aufrechterhaltenden Dynamik.)</p>
<p>Beide haben den berechtigten Anspruch in ihrer Rolle vom anderen gew&#252;rdigt zu werden, &#8211; fordern ihn aber mit Verhaltensweisen ein, die f&#252;r den anderen nicht akzeptabel sind.</p>
<p><strong>Coachingziel:</strong> Einsicht bez&#252;glich dieser Beziehungsdynamik: Frau H. soll sich klar werden, dass sie sich kontraproduktiv verh&#228;lt: Sie tr&#228;gt – bisher unbemerkt &#8211; zur Stabilisierung dessen bei, was dadurch eigentlich gel&#246;st werden soll. (L&#246;sungsversuch als Teil des Problems).</p>
<p><strong>Intervention 1:</strong> Erl&#228;uterung der Beziehungsdynamik</p>
<p>Unter anderem: „Ich kann mir gut vorstellen, da&#223; Sie in der Sache h&#228;ufig Recht <em>haben</em>. Aber durch ihre Art wie Sie versuchen von Ihrem Chef Recht zu <em>kriegen</em> (indem er sich z.B. k&#252;nftig an Absprachen h&#228;lt) verhindert genau dieses!“</p>
<p>Auf kognitiver Ebene konnte Frau H. diesen Betrachtungsweisen sofort folgen. In ihrer Reaktion darauf wurde aber auch deutlich, dass der „Ausstieg“ aus dieser Dynamik noch durch andere Zusammenh&#228;nge erschwert wurde: „Ich habe jetzt verstanden, dass ich so wie bisher nicht weiter komme, &#8211; wei&#223; aber noch nicht wie dann! Wie kann ich ihn in seiner Position w&#252;rdigen, <em>ohne mich zu verbiegen</em>?“ </p>
<h3>Diagnostische Einsch&#228;tzung 2: Gleichsetzung bzw. Vermischung der Kategorien „W&#252;rdigung“ und „Unterordnung“ (Etwa: „&#8230;den Chef w&#252;rdigen hie&#223;e mich unterordnen, &#8211; und zwar in einer f&#252;r mich unakzeptablen Weise“). </h3>
<p>Diese Vermischung hat entsprechende Einschr&#228;nkungen im kommunikativen Verhaltensrepertoire zur Folge, n&#228;mlich solche, die „W&#252;rdigung“ <em>und</em> „Kommunikation auf Augenh&#246;he“ gleichzeitig zum Ausdruck bringen</p>
<p><strong>Intervention 2:</strong> Konkretisierung neuer Verhaltensoptionen &#252;ber modellhafte Sprachfiguren (w&#246;rtliche Rede): „Die Problemkl&#228;rung zwischen Ihnen als Unit-Leiterin und Herrn S. als GF k&#246;nnte etwa so klingen: Mir w&#228;re es wichtig, dass wir hier als Leitungsverantwortliche gemeinsam an einem Strang ziehen &hellip; dies hie&#223;e aus meiner Sicht konkret folgendes &hellip; was halten Sie aus Ihrer Perspektive als GF davon? &hellip; hierf&#252;r br&#228;uchte ich Ihre Unterst&#252;tzung &hellip;“</p>
<p>Ziel dieser Sprachbeispiele ist es, dadurch die Haltung zu veranschaulichen, die W&#252;rdigung des Chefs nicht mit Unterordnung verwechselt und gleichzeitig exemplarisch zu zeigen, wie dies kommunikativ verwirklicht werden kann. Auf diese Weise soll also beides – <strong>Haltung</strong> und kommunikatives <strong>Handeln</strong> – <em>nachvollziehbar</em> gemacht werden.</p>
<p>Ihre Resonanz auf diese Interventionen („&hellip; so kann ich mir das schon vorstellen &hellip;“) zeigte, dass dies auch f&#252;r sie akzeptable Vorgehensweisen darstellten.</p>
<h2>Zweites Coachinggespr&#228;ch</h2>
<h3>Diagnostische Einsch&#228;tzung 3: Noch wenig gefestigtes / konturiertes Selbstverst&#228;ndnis in der F&#252;hrungsrolle. </h3>
<p>Die im ersten Gespr&#228;ch angesprochene Gleichsetzung bzw. Vermischung der Kategorien „W&#252;rdigung“ und „Unterordnung“ wurde auch als Ausdruck eines entwicklungsbed&#252;rftigen Selbstverst&#228;ndnisses in der Rolle als „Unit-Leiterin„ gesehen. Auch das oben angesprochene Ausma&#223; der Emp&#246;rung/Entr&#252;stung in den Kl&#228;rungsversuchen mit dem Chef kann – i.S. mangelnder Souver&#228;nit&#228;t in der F&#252;hrungsrolle &#8211; als Indiz daf&#252;r eingesch&#228;tzt werden.</p>
<p><strong>Intervention 3 (wie 2):</strong> Oben beschriebe Sprachfiguren haben vor diesem Hintergrund auch die Funktion, exemplarisch ein m&#246;gliches Selbstverst&#228;ndnis als Unit-Leiterin zu verwirklichen bzw. kommunikativ in Szene zu setzen. Sie sollen anschaulich machen, wie sie als „Unit-Leiterin Frau H.“ durch Kommunikation in dieser Rolle <em>Konturen annehmen</em> kann.</p>
<p>Es handelt sich dabei um Wirklichkeitsvorschl&#228;ge meinerseits, die entsprechende Suchprozesse bei Frau H. ausl&#246;sen sollen und die das Finden eigener Formen („Inszenierungen“) stimulieren sollen.</p>
<p><strong>Ad (2) Mitarbeiterf&#252;hrung</strong> Auch bez&#252;glich der Mitarbeiterf&#252;hrung &#228;u&#223;ert Frau H. den Wunsch „&#8230; mich <em>berechtigt</em> zu f&#252;hlen. Ich m&#246;chte mehr <em>Sicherheit</em> im Umgang mit ihnen.“ </p>
<p>Insofern zeigt sich dieses Thema „Selbstverst&#228;ndnis / Selbstbewu&#223;tsein in der F&#252;hrungsrolle“ in der Beziehung zum Chef und gegen&#252;ber den Mitarbeitern. </p>
<p><strong>Intervention 3a:</strong> F&#252;r das Thema „Selbstverst&#228;ndnis als Unit-Leiterin“ im Kontext Mitarbeiterf&#252;hrung habe ich Frau H. ein Schema vorgestellt, das sog. „Kernaufgaben der F&#252;hrung“ beschreibt. </p>
<p>F&#252;hren hei&#223;t: </p>
<ol style="border:1px solid #999">
<li> die Arbeit anderer inhaltlich ausrichten (Aufgaben &#038; Ziele definieren; Ergebnisse kontrollieren, entscheiden)</li>
<li> die Arbeit anderer organisieren (Rahmenbedingungen, Ressourcen, Schnittstellen, Prozesse &#038; Strukturen)</li>
<li >Menschen fordern und f&#246;rdern (Feedback geben: Leistungen, soft skills, Lernen, Perspektiven)</li>
<li >die Arbeit anderer verantworten (im und gegen&#252;ber dem Unternehmen)</li>
</ol>
<p>Im Gespr&#228;ch wurden erste Konkretisierungen dieses Schemas f&#252;r den Kontext von Frau H. besprochen. Frau H. hat die „Hausaufgabe“ bekommen, dieses Schema bis zum n&#228;chsten Gespr&#228;ch f&#252;r ihre Kontext/Rolle weiter auszuarbeiten. Dies hat sie dann auch sehr sorgf&#228;ltig und ausf&#252;hrlich getan.</p>
<p>Handlungsleitend war hier die These, dass die Explizierung der eigenen F&#252;hrungsaufgaben einen positiven Einflu&#223; auf die entsprechenden identit&#228;tsbildenden Prozesse hat.</p>
<h2>Drittes Coachingespr&#228;ch</h2>
<p>Reflektion und weitere Ausarbeitungen zum Thema „Kernaufgaben der F&#252;hrung“</p>
<h2>Viertes Coachinggespr&#228;ch</h2>
<p><strong>Diagnostische Einsch&#228;tzung 4: </strong>Mangelhafte Rollendefinitionen auf organisatorischer Ebene. </p>
<p>Das noch wenig konturierte Selbstverst&#228;ndnis als „Unit-Leiterin“ wurde in diesem Coachingproze&#223; nicht ausschlie&#223;lich als individueller Entwicklungsbedarf (in der Person von Frau H.), sondern auch als Indiz f&#252;r einen Entwicklungsbedarf auf der organisatorisch-strukturellen Ebene gesehen.<br />
<br /> Evidenzen: Die GmbH wurde erst vor kurzem aus bestehenden Bereichen / Mitarbeitern des Konzerns ausgegr&#252;ndet. Allein hieraus resultiert ein hoher Definitionsbedarf bez&#252;glich der aufbau- und ablauforganisatorischen Rahmenbedingungen. Bez&#252;glich der Aufbauorganisation meint dies die Kl&#228;rung der Verantwortungs- und Befugnis-/„Kompetenz“-relationen zwischen den Rollen Gesch&#228;ftsf&#252;hrung, Unit-Leitung und Mitarbeiter. Frau H. berichtet von entsprechenden Diskussionen, die diese Themen zum Gegenstand haben.</p>
<p>Auch die oben beschriebene Beziehungsdynamik zwischen Frau H. und Herr S. kann als Indiz f&#252;r die Notwendigkeit institutioneller (personenunabh&#228;ngiger) Rollendefinitionen gesehen werden: Wenn klar ist, wem &#8211; qua definierter Rolle im Organisationsgef&#252;ge – was in der Beziehung zusteht, dann er&#252;brigen sich entsprechende Auseinandersetzungen der jeweiligen Rolleninhaber.</p>
<p><strong>Intervention 4:</strong> Mit Frau H. wurde im Coaching besprochen, welche konkreten Vorgehensweisen ihrerseits dazu beitragen k&#246;nnen, dass bez&#252;glich der organisatorischen Rollendefinitionen entsprechende Abstimmungen und verbindliche Festlegungen erfolgen k&#246;nnen. Hier wurden z.B. Strategien erarbeitet, dass Frau H. in Kooperation mit den anderen Unit-Leitern einen Vorschlag entwickelt, der dann mit dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und dem f&#252;r die GmbH zust&#228;ndigen Manager im Konzern abgestimmt werden soll. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der hier dargestellte Coachingprozess ist insofern ein gutes Beispiel, wie &#252;ber so konzipierte Personenqualifikation auch Impulse f&#252;r eine notwendige Systemqualifikation gesetzt werden k&#246;nnen. </p>
<p>Das Thema „Rollendefinitionen auf organisatorischer Ebene“ wurde im &#220;brigen auch f&#252;r die oben aufgef&#252;hrten Aspekte „utilisiert“: W&#252;rdigung von Herrn S. in seiner Rolle als Gesch&#228;ftsf&#252;hrer (ihn in seiner &#252;bergeordneten Verantwortung f&#252;r die GmbH insgesamt ansprechen) und sich gleichzeitig dabei selbst als F&#252;hrungsfigur kompetent in Szene zu setzen („wir brauchen gemeinsam abgestimmte Kompetenzrichtlinien f&#252;r unseren Erfolg!“) konnten &#252;ber dieses Thema noch einmal exemplarisch besprochen und veranschaulicht werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Fauser ist Mitglied im Deutschen Bundesverband Coaching e.V. (DBVC)</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/peter-fauser-ist-mitglied-im-deutschen-bundesverband-coaching-ev-dbvc-17</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ziele und Konzepte des Verbandes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband garantiert durch sein Aufnahmeverfahren die hohe Professionalit&#228;t seiner Mitglieder. Das Vier-S&#228;ulen-Konzept bringt alle relevanten Vertreter des Coaching-Marktes zusammen: Coaching-Anbieter, Coaching-Weiterbildungsanbieter, Unternehmens- und Wissenschaftsexperten. <a href="http://www.dbvc.de/" target="_blank">Mehr auf www.dbvc.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Coachingziel: Lebensqualit&#228;t im Unternehmen</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/coachingziel-lebensqualitat-im-unternehmen-16</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://coaching.fauserconsulting.de/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Lebensqualit&#228;t ist die gelungene Integration (Gef&#252;gtheit) von K&#246;nnen (Kompetenzen, Know-how), Wollen (Motivation, Sinn) und Sollen (Rolle/Funktion/Erwartungen anderer)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Lebensqualit&#228;t von Menschen in Unternehmen beizutragen, ist Leitmotiv meiner Arbeit. Das mag zun&#228;chst etwas idealistisch klingen, &#8211; im Kontext „Unternehmen“ verwende ich diesen Begriff allerdings in einer spezifischen Bedeutung.</p>
<p>Lebensqualit&#228;t in Organisationen ist eine Erfahrungskategorie, die aus der Integration folgender Aspekte resultiert:</p>
<ul>
<li>Leistungserwartungen an die Rolle und Kompetenzprofil der Person passen zusammen bzw. Abweichungen werden als positive Herausforderungen erlebt. Also: „Sollen“ und „K&#246;nnen“ passen zusammen.</li>
<li>Hierher geh&#246;ren fachliche, kommunikative und personale Aspekte ebenso wie Aspekte aus den Bereichen Management- und F&#252;hrungskompetenzen, &#8211; f&#252;r Menschen in den entsprechenden Rollen.</li>
<li>Anforderungsprofil der Rolle und Selbstverst&#228;ndnis des Rolleninhabers passen zusammen. („Als wer mache ich mir Sinn?“ &#8211; B. Schmid) Also: „Sollen“ und „Wollen“ passen zusammen.</li>
<li>Zusammenarbeit mit anderen wird als konstruktiv (effizient, zielorientiert, menschlich stimmig) erlebt. In anderen Worten: Die eigenen Rolleninszenierungen erzeugen erw&#252;nschte Resonanzen in der Kooperation mit Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzten.</li>
<li>Berufliche und private Belange sind balanciert (Work-Life-Balance)</li>
<li>Vorstellungen &#252;ber die eigene berufliche Entwicklung („Ambitionen“) und aktuelle „Verortung“ im Unternehmen passen zusammen.</li>
</ul>
<p>Insofern wird deutlich: Lebensqualit&#228;t in Unternehmen und Leistung (K&#246;nnen, Engagement und Motivation) sind miteinander verbunden, &#8211; sie sind letztlich zwei Seiten derselben Medaille.</p>
<p>F&#252;hrungskr&#228;fte nutzen Coaching als „gesch&#252;tzten Reflexionsraum“ (W. Looss), um Fragestellungen („Schieflagen“, Probleme, Herausforderungen) aus den oben genannten Bereichen mit dem Coach als kundigen Reflexions- und Sparringspartner zu bearbeiten.</p>
<p>Leistung und Engagement f&#246;rdern oder: Kompetenzen als „Intangible Assets“ des Unternehmens</p>
<p>F&#252;hrung ist der wesentliche – externe &#8211; Faktor f&#252;r die F&#246;rderung und Entwicklung erfolgsrelevanter Kompetenzen auf Seiten der Mitarbeiter; &#8211; d.h. F&#252;hrung ist die entscheidende externe Variable, dass Mitarbeiter ihrerseits ihr „K&#246;nnen, Sollen und Wollen“ wertsch&#246;pfend zur Entfaltung bringen.</p>
<p>F&#252;hrungskr&#228;fte sollten deshalb eine hohe Sensibilit&#228;t (bzw. ein Bewusstsein) daf&#252;r entwickeln, wie ihr F&#252;hrenshandeln die Lebensqualit&#228;t (im obigen Sinn!) ihrer Mitarbeiter tangiert. Studien, die sich mit Mitarbeiterzufriedenheit /-bindung befassen, zeigen dies immer wieder: wenn Mitarbeiter von sich aus &#8211; und freilich erst in letzter Konsequenz &#8211; ein Unternehmen verlassen, gilt: „Menschen verlassen F&#252;hrungskr&#228;fte &#8211; nicht Unternehmen!“ </p>
<p>Ebenso werden in entsprechenden Studien Zusammenh&#228;nge zwischen Unternehmenserfolg und Unternehmenskultur bzw. F&#252;hrungverhalten (als wichtiger Manifestationsform der Kultur) berichtet. (Z.B. Bertelsmann Stiftung 2003: Unternehmenskultur und F&#252;hrungsverhalten als Erfolgsfaktoren.) F&#252;hrungskr&#228;fte sind somit „Schl&#252;sselfiguren“ f&#252;r die Gestaltung / Verwirklichung einer erfolgsorientierten Kultur des Unternehmens. </p>
<p>Coaching bietet einen professionell gestalteten Gespr&#228;chskontext, um F&#252;hrung unter dieser Perspektive zu reflektieren und entsprechende „Feinjustierungen“ vorzunehmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die F&#252;hrungskraft als Coach – modischer Irrweg oder neue Anforderung?</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/fuhrungskraft-als-coach-irrweg-oder-neue-anforderung-15</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Coaching verstanden als F&#246;rderung von Lernen und Entwicklung der  Mitarbeiter, - das ist zu begr&#252;&#223;en. Coaching als vertrauliche Vier-Augen-Gespr&#228;che zwischen dem Chef als Coach und seinem Mitarbeiter sind letztlich kontraproduktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Einerseits</h2>
<p>„F&#252;hren und Coachen sind unterschiedliche Funktionen, die nicht austauschbar sind. Coaching ist eine Beratungsform, w&#228;hrend die F&#252;hrungskraft nicht als Berater im eigentlichen Sinn fungieren kann. Die F&#252;hrungskraft muss n&#228;mlich prinzipiell die Interessen der Organisation vertreten und hat deshalb auch vom unterstellten Mitarbeiter Systemkonformit&#228;t zu verlangen. Als hierarchische Beziehung ist die Relation zwischen F&#252;hrungskraft und MA durch Abh&#228;ngigkeit charakterisiert, was f&#252;r eine professionelle Beratungsbeziehung ebenfalls undenkbar ist. In einer Beratung, so auch im Coaching, hat der Klient jedoch Wahlfreiheit in mehrfacher Hinsicht: bei der Wahl des Coachs, der Wahl des Zieles, der Wahl des Themas.“ (Quelle: DBVC-Kompendium)</p>
<h2>Andererseits:</h2>
<p>Die Nutzung von Coaching-Expertise in der F&#252;hrungsrolle ist heutzutage eine h&#228;ufig artikulierte neue Anforderung im Rahmen eines erweiterten Verst&#228;ndnisses von F&#252;hrung. Dies meint dann weniger die Beratung von Mitarbeitern durch die F&#252;hrungskraft („Vier-Augen-Gespr&#228;che“). Sondern das Motto „Die F&#252;hrungskraft als Coach ihrer Mitarbeiter“ steht eher die Auffassung, wonach die F&#252;hrungskraft als aktiver F&#246;rderer und Gestalter von Lern- und Entwicklungsprozessen &#8211; in den Bereichen Kompetenz und Performance – f&#252;r „seine/ihre“ Mitarbeiter wirksam werden soll. „Welche neue Aufgabenstellung k&#246;nnte das Denken und Handeln in komplexen Zusammenh&#228;ngen meines Mitarbeiters X stimulieren und f&#246;rdern?“ w&#228;re z.B. eine Fragestellung, die aus diesem erweiterten F&#252;hrungsverst&#228;ndnis formuliert werden k&#246;nnte.</p>
<h2>&#220;brigens</h2>
<p>Internen PE-Verantwortlichen h&#228;tten hier die Aufgabe, F&#252;hrungskr&#228;fte bez&#252;glich der Gestaltung solcher arbeitsintegrierter Lern- und Entwicklungsm&#246;glichkeiten – die dann u.U. auch f&#252;r mehrere Mitarbeiter passen – zu beraten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Coach schreibt sich heute NICHT das Attribut SYSTEMISCH auf die Fahnen?</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/coach-attribut-systemisch-14</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 09:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Systemisches Coaching – was ich darunter verstehe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kennenlern-Gespr&#228;chen in Unternehmen werde ich manchmal  gefragt, was denn das „Systemische“ bei meinem Coaching w&#228;re, &#8211; bzw. welche Aspekte des „Systemischen“  mir  besonders wichtig sind. </p>
<p>Das Denken in Zusammenh&#228;ngen, die Ber&#252;cksichtigung des interaktionalen / organisationalen Kontextes in der individuellen Beratung, das Studium und die Relativierung der Wirklichkeitskonstruktionen („Frame of Reference“) meiner Klienten, etc. sind auch f&#252;r mich n&#252;tzliche Aspekte. </p>
<p>Die kontinuierliche Reflexion meiner eigenen Wirklichkeitskonstruktionen (nur m&#246;glich aus einer Metaperspektive) ist und bleibt f&#252;r mich jedoch der wesentlichste Impuls meiner  Auseinandersetzung mit systemischen Modellen und Theorien:</p>
<ul>
<li>Welche Wirklichkeitsbilder entstehen in mir im Kontakt mit Unternehmen und Klienten? </li>
<li>Welche Bilder – gespeist aus unterschiedlichen Theorie- und Modell-Quellen &#8211; leiten mein Tun im Coaching?</li>
<li>Welche Bildgenerierungsgewohnheiten habe ich („Lieblingsbilder“) und kann ich im Zweifel von ihnen absehen und ganz andere, auch mir fremde Bilder entstehen lassen?</li>
<li>Gelingt es mir diese „systemische Haltung“ auch in anspruchsvollen professionellen Interaktionssituationen in mir lebendig zu halten?</li>
<li>Kann ich von meinen eigenen Beziehungsgewohnheiten –  als Teil meiner Gewohnheitswirklichkeiten &#8211;  „absehen“ und bei Bedarf mir ungewohnte aber vielleicht zielf&#252;hrendere Beziehungen „stiften“?</li>
</ul>
<p>Dieses „systemische“ Fragen und Haltungen  sind mir – nicht nur in meiner Arbeit &#8211; wichtig.</p>
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		<title>Coaching als „Transfer-Coaching“</title>
		<link>http://www.fausercoaching.de/transfer-coaching-13</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 17:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludwig Kannicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Coaching als PE-Ma&#223;nahme (Performanceoptimierung) – Coaching als hochwertiger Support bei der erfolgreichen Umsetzung von neuen Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Beispiel: Umsetzung F&#252;hrungsleitbild</h2>
<p>Es ist n&#252;tzlich, dass Unternehmen ein gewolltes F&#252;hrungsverst&#228;ndnis explizieren: Leadership Values, F&#252;hrungsleitbild, -werte … und dass F&#252;hrungskr&#228;fte des Unternehmens daran gemessen werden oder &#8211; noch besser &#8211; daran interessiert sind, ihr Handeln aus dieser Perspektive zu reflektieren. Diese Spiegelungsfunktion von Leitbildern bez&#252;glich des eigenen F&#252;hrungshandelns ist dabei mindestens genauso wichtig, wie der Inhalt dieser Leits&#228;tze selbst. F&#252;hrungsleitbilder sind immer programmatisch, &#8211; interessant sind Reflexionsprozesse, die danach fragen, wie z.B. „Auf Vertrauen und Feedback bauen“ in einer bestimmten F&#252;hrungssituation konkret umgesetzt werden kann. Coaching kann im Sinne eines <strong>„Transfer-Coachings“</strong> dazu genutzt werden, diese Umsetzungsvarianten f&#252;r das eigene F&#252;hrungshandeln so zu erarbeiten, dass diese zum eigenen Selbstverst&#228;ndnis und der speziellen Situation  im eigenen Bereich passen.</p>
<h2>Weitere Anwendungsfelder</h2>
<p>Die Ausrichtung des eigenen F&#252;hrungshandelns an die – &#252;ber Leitbilder &#8211; explizierte F&#252;hrungskultur des Unternehmens ist nur <em>ein</em> Beispiel f&#252;r Anforderungen, die vom Unternehmen an die F&#252;hrungskraft herangetragen werden. Die Umsetzung weitreichender fachlicher oder strategischer Neuerungen, neue Richtlinien und Standards oder auch Vertriebskonzepte, etc. w&#228;ren Beispiele f&#252;r weitere Anwendungsfelder, in denen Transfer-Coaching sinnvoll zum Einsatz kommen kann. </p>
<p>Transfer-Coaching als Support f&#252;r umsetzungs-/ergebnisverantwortliche F&#252;hrungskr&#228;fte erscheint dann angemessen, wenn es um Themen geht, bei denen komplexe (nicht-lineare) Zusammenh&#228;nge ber&#252;cksichtigt werden m&#252;ssen und/oder eine gr&#246;&#223;ere Anzahl von Mitarbeiter (und andere Kooperationspartner) davon betroffen sind. Erforderlich ist hier die Entwicklung von ad&#228;quaten Umsetzungsstrategien, die im (Reflexions-)Kontext eines Transfer-Coachings qualitativ hochwertig erarbeitet werden k&#246;nnen.</p>
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